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Kleine
Wochenendtour von Eberhard und Claus (mit Berg und 38° im
Schatten !) Am
ersten Augustwochenende wollten wir´s endlich mal wissen, ich
mit neu erworbenen Radical-Taschen, Eberhard gar gleich mit seiner neuen
Streetmaschine; also Sachen gepackt und Freitag Mittag Abfahrt am Mobile
mit Kurs Marckolsheim.
Erstmal Richtung Riegel, wo ich nie weiß, wo man dort geschickterweise
langfährt, aber Eberhard hat dann gleich mal die neue Radstrecken-beschilderung
geprüft und wir hatten eine recht schöne Strecke.
Was gleich auffiel: die Streetmaschines liegen mit Gepäck so richtig
gut auf der Straße.
Schön durchgeschwitzt haben wir dann am Rhein noch ein dickes Eis
vertilgt und sind dann über die Staumauer auf den kleinen Campingplatz
auf der Rheininsel geradelt; ganz schön, macht einen etwas vergessenen
Eindruck dort.
Zelte aufgebaut, einen kleinen Eintopf gekocht (Eberhards Survival-Küche,
auf so was käme ich nie!) und abends noch ein schöner Spaziergang
am Rhein und ein Bier.
Urlaub vor der Haustür, und das nach knapp 40 km.
Am Samstag morgen dann Kaffee und Müsli, Zelt verstaut und nach
200 Metern erst mal Eberhards abgesprungene Kette wieder einfädeln
und die Schaltung nachstellen, dann ging´s auf gerader Strecke
Richtung Vogesen, dort dann links ab, Direction Colmar.
Eine schöne Strecke, ganz ohne Schatten, damit man so richtig gut
ins Schwitzen kommt.
Die T-Shirts waren schon nach 2 km nur noch nasse Lappen und die Trinkvorräte
schwinden schnell...
Kurz vor Colmar bei einer kleinen Rast sausen zwei Lieger vorbei, und
wir wundern uns schon; kurz darauf haben wir die zwei eingeholt: ein
holländisches Paar auf dem Weg nach Spanien, wenig Gepäck,
ordentliches Tempo. Leider waren die zwei nicht besonders gesprächig,
und in Colmar trennten sich unsere Wege. Wir sind dann ins Munstertal
hoch, auf der linken Seite eine recht anstrengende Berg- und Talstrecke,
dafür aber meist im Schatten.
In Munster dann eine kleine Mittagspause, dann ging´s weiter das
Tal entlang bis Mittlach. Eine wirklich schöne Strecke, doch es
führte kein Weg am letzten Berg vorbei, der schon mit einer derartigen
Steigung anfing, dass ich schon unten Zweifel hatte, ob ich dort ohne
Gepäck raufradeln würde.
Nach kurzer Pause zur mentalen Vorbereitung und Vertilgung der letzten
Wasserreste kurbelten wir uns die letzten 3 km zum Campingplatz hoch,
was dann doch leichter ging als gedacht. Nach rund 70 km Tagesstrecke
kamen wir dann innen ausgetrocknet, außen klatschnass geschwitzt
an, und die Anstrengung lohnte sich, denn der Platz ist richtig lauschig
und fernab jeglichen Verkehrs.
Unterwegs hatte sich noch Eberhards Schutzblech unter der Last des Gepäcks
verabschiedet, aber das war glücklicherweise die einzige Panne.
Zelt, duschen, kochen, Flasche Wein und gut geschlafen.
Sonntag morgen wollten wir dann noch
die Gipfel erklimmen, und so erreichten wir nach ca. 2 Stunden bergauf
(zu Fuß !) die sonnigen Höhen,
schöner Ausblick, Mittagspause, und dann schon wieder bergab. Gegen
15.00 Uhr sind wir dann wieder Richtung Freiburg gestartet, und bis Colmar
ging´s dann wieder 30 km mit Tempo bergab (Zwischenspurt mit 53
km/h, nicht schlecht mit Gepäck).
Colmar haben wir dann südlich umfahren, und dann wurde es richtig
heiß !
An einem kleinen Flüsschen im Wald haben wir kurz pausiert, aber
bei den Temperaturen war das auch nicht wirklich erholsam, der Fahrtwind
war wie aus dem Heißluftfön.....
Irgendwann liefen wir dann in Neuf-Brisach ein, der verdammte Getränkeautomat
wollte einfach nichts ausspucken, dafür gab´s dann ein schattiges
Plätzchen im Café.
An die restliche Strecke kann ich mich aufgrund der Hitzeeinwirkung nur
noch verschwommen erinnern, jedenfalls sind wir irgendwann abends nach
95 km Tagesstrecke in Freiburg angekommen, standen vergeblich vor drei
geschlossenen Kneipen und wurden dann doch noch im Exil fündig,
0,5 Liter Bier in 2 Sekunden........
Schön war´s,
zwar zu warm, aber hat trotzdem Lust auf mehr gemacht.
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Am Sonntag will die OLIG mit mir radeln gehen........
..........
da sagt die FreiLig nicht nein und hakt sich ein !
( Ausfahrt
mit der Ortenauer Liegeradgruppe, 12.Oktober 2003)
Michaela
rief zur gemeinsamen Tour und sechs Lieger aus Freiburg füllten
das Zugabteil um 9.01 Uhr Richtung Lahr: Michaela, Ursula, Eberhard,
Uwe, Stephan und Claus.
Mit bester Stimmung Ankunft in Lahr (Sichtweite 15 Meter), dann unter
fachkundiger Führung von Ursula auf Schleichwegen nach Friesenheim-Schuttern,
dort erster Verpflegungsstop. Nach
und nach trudeln die Olig´s ein, und wir alle staunen nicht
schlecht, als um 11.00 Uhr insgesamt 18 LiegeradlerInnen mit Kind und
Kegel zur Abfahrt
bereit stehen.
Sepp
vom Radhiesli übernimmt zusammen mit der Jugend die Führung,
und wie bestellt scheint die Sonne. Mittendrin im Konvoi Michaela als
Grinsekatze wegen der zwei flotten Flux-Flieger, ich sehe schon, da muß ihr
Rad dringend tiefergelegt werden. Die Dinger sind auch wirklich eine
Augenweide....
Um
den Flugplatz herum geht’s über die Felder zum Rhein, über
eine schmale Holzbrücke und hoch auf den Damm am Kanal entlang zur
Fähre nach Frankreich; die Autofahrer und Passanten staunten, als
wir die Fähre belagerten.
Dann gings durch schöne verschlafene Nester Richtung Süden,
und oberhalb von Weisweil wieder auf die andere Kanalseite zu den lauschigen
Altrheinarmen
zur Mittagspause.
Reichlich Fachgesimpel incl. Flusskrebsfangen, Claus berichtete vom erfolgreichen
Renneinsatz auf den HPV-Meisterschaften in Friedrichshafen, und Martin glänzte
mit motocross-reifem Fahrstil auf der Abfahrt vom Kanaldamm.
Alles
während der Tour im besten
Paparazzi-Stil dokumentiert von Claus (im Liegen) !
Nach
der Pause ging´s auf dem Damm weiter Richtung Weisweil, dem
südlichsten Punkt der Tour, und dort trennten sich die Wege: Eberhard,
Stephan, Uwe und ich bogen ab Richtung Freiburg, die anderen wieder Richtung
Friesenheim. Wir hatten dann noch eine sehr schöne und sonnige
Heimfahrt, mussten uns dann aber wegen weiterer Familienverpflichtungen
ohne Zielbier
verabschieden.
Rund
90 Tageskilometer und viel Spaß, das müssen wir unbedingt
wiederholen, am Besten mit einer schönen Tour in Freiburg, und die
Olig´s kommen zu Besuch !
Text:
Claus Pagel
Fotos: Claus Caspary
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An
einem sonnigen Freitagnachmittag Anfang Februar...
das Thermometer zeigte
+ 19°, trauten die Bewohnerinnen und Bewohner des Schneckentals ihren
Augen nicht:
Was waren denn das für eigenartige Gestalten, die da ihr Tal unsicher
machten?
5 Leute auf seltsamen Geräten trotzten da dem Südwind. Von
St. Georgen kamen sie und zum Tuniberg wollten sie.
Alle 5 bewegten sie ihr Fahrzeug mit Muskelkraft, aber wie gewöhnliche
Fahrräder sahen sie trotzdem nicht aus. Hätten die wackeren Eingeborenen die auffälligen Gefährten
zu fragen gewagt, so hätten sie folgendes erfahren:
Uwe auf seiner Radius Hornet, Eberhard und Joachim auf ihren Streetmaschines,
Oliver mit seiner Windchettah und Michaela auf ihrem Flux gehören
zur Freiburger Liegeradgruppe und nutzten den wärmsten Tag des Februar
zur ersten gemeinsamen Ausfahrt des Jahres. Sie trafen sich an der alten
Kirche in St. Georgen, wo sie zunächst ausgiebig die Windcheetah
bewunderten, mit der Oliver direkt aus Titisee-Neustadt angeflogen kam
(bei 80km/h den Spirzen runter kann man wohl nicht mehr von fahren reden,
oder?). 
Zuerst mußte mal ein gemeinsames Tempo gefunden werden, doch nachdem
sich die Truppe dem etwas langsameren Flux angepaßt hatte, konnte
man während der Fahrt ausgiebig das Wetter, die schöne Landschaft
und die genialen Räder genießen und mit jedem aus der Truppe
ein gemütliches Schwätzchen halten. Der Weg am südlichen
Rand des Schneckentals, der wir ausgesucht hatten, war dann irgendwann
doch nicht der richtige, aber unsere Liegeräder haben die Geländegängigkeit
(ab durch die Reben zur nächsten asphaltieren Straße) gut
bewiesen.
Richtung
Tuniberg ging’s dann über Munzingen, Tiengen, Wolfenweiler
und Leutersberg wieder nach St. Georgen, wo sich das Grüppchen nach
10-kleine-Negerlein-Manier langsam wieder auflöste.
Schön
war sie, unsere erste Tour des Jahres 2004
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Text:
Michaela Lüther
Fotos: Joachim Linckelmann |
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Obstgartentour: Gemeinschaftstour mit der Ortenauer Liegeradgruppe OLIG
Von
Freiburg über Bötzingen nach Breisach, am Rhein entlang bis Oberrimsingen
und zurück nach Freiburg
Gespannt und erwartungsvoll warteten die ersten LiegeradlerInnen der FreiLigs,
wieviele Liegen es wohl heute werden würden. Die OLIGs hatten mit insgesamt
16 Leuten bei ihrer Kirschblütentour im April ja schon eine ordentliche
Zahl vorgegeben (aber davon waren ja 4 auch aus Freiburg angereist). Doris
und Sepp retteten die Ehre der OLIGs, die diesmal mit 2 Rädern nicht so
zahlreich vertreten waren. Dafür radelten um so mehr FreiLigs mit. 
Als die Schar komplett war, fuhren wir - natürlich nicht ohne vorher noch
ein paar Werbefotos vom Grasshopper zu machen - über die Lehener Str. los
zur Dreisam.
Die
Zickzack-Route durch den Stühlinger ließ so manchen aufatmen,
als es dann endlich an die Dreisam ging. Hier zog sich das Feld der 13
Liegeradlerinnen und Liegeradler nun in eine sichtbare Länge. Zum Glück
hatten wir Ulrich dabei, der mit dem "normalen" Rad fahren mußte und den
Schluß bildete. So verlor er nie den Überblick und achtete darauf, daß niemand
verloren ging.
Bevor wir die Dreisam verließen und auf den Radweg nach Bötzingen fuhren,
wurde die erste kleine Pause eingelegt. Nicht nur der Durst, sondern auch
die wärmende Sonne machte sich deutlich bemerkbar und so stellte manche/r
LiegeradlerIn fest, daß sie/er zu viel Klamotten
an hatte.
Der Weg ließ uns nun den Kaiserstuhl mit dem "Totenkopf" sehen, während
endlich auch die letzten Wolken verschwanden.
Durch's malerische Bötzingen bogen wir nun auf den Kaiserstuhlradwanderweg
ab, jetzt mit die beiden Dinos von Ursel und Patricia voraus. Durch Wasenweiler
und Ihringen radelten wir durch den Kaiserstühler Obstgarten nach Breisach,
wo die meisten schon sehnsüchtig nach der nächsten Eisdiele schielten.
Bei der anschließenden Rast am Breisacher Rheinufer wurden die verschiedenen
Liegeradtypen ausgiebigst gegenseitig getestet. Neben dem Grasshopper,
der dieses Frühjahr neu auf den Markt gekommen ist, wurde natürlich der
Faltlieger von Matthias probegefahren (ohne das jemand umkippte).
Bei der anschließenden Slalom-fahrt durch die Fußgänger
und "Normalradler"
an der Rheinpromenade trafen unseren Liegerad-Wurm viele
erstaunte und auch schmunzelnde Blicke Bald hatten wir wieder
freie Bahn und konnten den schönen
Ausblick auf den Rhein genießen. 
Über Oberrimsingen und Munzingen führte uns der Weg zur Strauße
"Kapellenblick", bei der wir schließlich doch noch einen
Tisch im Garten ergatterten. Frisch
gestärkt wählten wir die Route über Mengen
an Spargelfeldern vorbei nach Schallstadt und zurück nach
Freiburg, wo wir
schließlich die
beiden Ortenauer
wieder am Bahnhof verabschiedeten.
Text: Uwe Kramm
Fotos: Ulrich Ginter
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Auf den Höhen des Tunibergs
Was die meisten morgens um 10 nicht für möglich gehalten und so
manchen davon abgehalten hatten, an den vereinbarten Treffpunkt zu
kommen: der Regen ließ tatsächlich nach und spätestens am Aufstieg
auf den Berg hatten wir die Sonne.
Doch von Anfang an erzählt: 11 unerschrockene Radlerinnen und Radler
aus badischen Landen (Ortenau, Freiburg und Donaueschingen) trotzen
dem Regen und trafen sich um 11 Uhr am Bahnhof in Freiburg. Der erste
platte Reifen in der Nähe des Seeparks verursacht durch 3 weiße
Scherben schweißte
die Gemeinschaft nur noch enger zusammen und nach erfolgter
gemeinsamer Reparaturarbeiten konnte
die Gruppe dann ohne weitere Pannen vorbei am Rieselfeld und an den
Kamelen des Mundenhofs
Richtung Umkirch und Gottenheim radeln. Die
Montainbikestrecke zwischen Umkirch und Gottenheim war speziell für
Martins K14 ausgesucht worden.
Am Fuße des Tunibergs wurde dann die erste Rast eingelegt. Wie sich
noch zeigen sollte, hatte Georg bei seinem Entschluß kein Vesper
mitzunehmen, sehr weise gehandelt. Doch davon später. Jetzt ging
es erst mal in
die Höhe. So mancher Schweißtropfen floß, der dann bald von rasanter
Abfahrt wieder gekühlt wurde. Immer wieder konnten wir durch die
Reben hindurch die Ausblick auf den Schwarzwald
und Freiburg linker Hand
oder den Kaiserstuhl rechter Hand genießen. Und nun hatte klug gehandelt,
wer sich bei der Pause den Bauch noch nicht so voll geschlagen hatte,
denn die Winzer schrien nach Hilfe. Immer wieder gab es Stellen,
an denen es nötig war, den Öchslegrad durch Entfernen einiger Trauben
zu erhöhen. Wir kamen dieser Bitte hilfsbereit nach. So
gestärkt hatten wir dann
auch bald den höchsten Punkt der Tour erreicht und genossen nochmals
die Ausblicke in die Landschaft. Nun ging es abwärts zur Erentrudiskapelle,
wo uns bald der kühle Wind vertrieb. Wir radelten über Munzingen
und Tiengen Richtung St.Georgen, bogen dann aber bald zu den Schlatthöfen
ab, wo wir unsere hungrigen Mägen endlich mit frischem
Zwiebelkuchen und neuem Süßen füllen konnten. Inzwischen hatte uns
der Regen nun
leider doch wieder eingeholt und so kamen wir schließlich etwas
naß am
Ausgangspunkt an. Schön war's mal wieder gewesen.
Text
und Fotos: Michaela Lüther
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| Herbstliche Spontantour im Oktober 2004 |
Ich war mit Uwe und Romanus unterwegs,
beide tiefergelegt, und ich hatte mal wieder keinen zum Schwätzen auf Kopfhöhe, entweder sind die
anderen
zu hoch oder zu tief, und meine Kids sitzen zwar auf der richtigen Höhe,
haben aber irgendwie nicht den richtigen Speed; irgendwas mache ich wohl
falsch !
Die Tour war herrlich, sonnig nach Hartheim und dann den Rhein lang nach
Neuenburg, wo wir auf dem Platz mehrere Stunden auf ´nen Kaffee warten
mussten.
Beim Anhalten floß der Schweiß in Strömen und Romanus
hatte schon kurz
vorher in einer kleinen Haarnadelkurve einen Schwächeanfall (wie tief
kann sich ein Tieflieger in die Kurve legen ? Bis es weh tut !) und Uwe
fuhr erschöpft und von der Sonne geblendet (weil mal wieder das Glas
aus
der Sonnenbrille rausfiel?) fast ins Bächle auf der Plaza, was die
anwesenden Kaffeegäste wohl wieder überzeugt hat, daß man
auf diesen
Dingern nicht fahren kann......
Uwe ist dann per Zug heim, Romanus und ich haben nochmal ein bißchen
Speed zugelegt (Schwarzwälder Kirsch sei Dank) und sind querbeet über
die Dörfer und Schneckental heimwärts gezischt, immerhin ein
Schnitt von
knapp 22 km/h für die ca. 80 km.
Wenn ich mir das Wetter jetzt so anschaue, war das wohl die letzte
schöne Tour dieses Jahr, schade.
Text: Claus Pagel
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Tour
zum 1. Mai 2005 |
Ich war mit Michael am Sonntag auf meiner Tour durchs
Kinzigtal. Michael kannte den schönen
Katzenbuckel zwischen Elzach und Gutach (17km), ich jedoch nicht.
Der lange allmählich ansteigende
Anstieg ab Oberprechtal ließ uns viel Zeit die malerische Schwarzwaldlandschaft
mit ihren alten Höfen und Mühlen zu genießen. Die Landstraße
schlängelte sich immer höher, steiler und schweißraubender
:-)) . Endlich erreichten wir den schönen Aussichtspunkt "Landwasser" und wir legten
eine kleine Rast ein. Dort oben befindet sich übrigens ein nettes
Lokal.Es war fast zu schade weiterzuradeln...doch uns erwartete eine Abfahrt
bis Gutach...nur 4km, die es aber in sich hatte. Ich ließ Michael davonziehen. Die engen
Kurven und der beschissene Belag
zwangen mich öfters mehr auf die Bremse, als laufenlassen. (Bremmmmmmsssssss........)Unten
ab Gutach ging´s im gemütlichem, manchmal auch etwas flotter,
Tempo auf dem Kinzigtäler
Radweg weiter. Die Beschilderung ließ jedoch einige Wünsche
offen. Nach einem Halt im Eiscafe
in Gengenbach wiederholte sich das gleiche Spielchen wie vor kurzem:
Michael wollte den nächsten
Zug in Offenburg noch erwischen (" Wir sollten es versuchen...").
Schön,ich tat ihm dem Gefallen
und
ein ordentlicher Speed wurde zugelegt. Die restlichen 10km bis OG
haben wir in gut 20 Minuten zurückgelegt und den Zug erreicht
:-) .
Uns
beiden hat die 64km lange Tour mit abwechslungsreichen Streckenprofil
und herrlichen Land-schaftsbildern
gut gefallen. Hierbei auch ein Dankeschön an dich, Michael,
daß du mich begleitethast.
Claus dagegen scheint einiges verpasst zu haben :-)) .Ich
glaube, es wäre auch ein Tourenvorschlag für 2006! Tschüß Uwe
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3.
Badische Liegeradtage in Schuttern am 7. / 8. Mai 2005 |
Leider
findet dieses Highlight im Jahreslauf der Badischen LiegeradlerInnen
nur alle 2 Jahre statt und das letzte hatte ich verpaßt.
Doch diesmal klappte es und meine Mitliegenden aus der Freiburger
Liegeradgruppe brauchten auch nicht lange überredet werden.
So machten sich Gerhard, Uwe und ich trotz des nicht gerade erbaulichen
Wetterberichts am Morgen des 7. Mai
auf,
um per
Rad nach
Schuttern
ins Mekka der
badischen Liegeradgemeinde zu gelangen. (Eberhard
und Johannes fanden auf anderen Wegen nach Schuttern). Der
Nieselregen störte
uns nicht wirklich und die landschaftlich schöne Strecke ließ uns
die gut 60 km genießen. Der Rückenwind tat ein übriges.
In
Schuttern hatten die Oligs (Ortenauer Liegeradgruppe) währenddessen
keine Mühe gescheut, um das Treffen zu einem gemütlichen
und familiären Fest werden zu lassen. Für die Gäste
aus Berlin, Speyer, Rastatt und Freiburg gab es die Möglichkeit
in der angemieteten Halle zu übernachten. Ein vorzüglicher
Partyservice sorgte dafür, daß für die beiden Touren
am Sonntag auf vergnügliche Art und Weise genug Energie getankt
werden konnte.
Fachsimpeln, Eigenbauten und Oldtimer begutachten, Räder probefahren
und Liegeradfotos schauen am Samstagabend, klönen mit alten
und neuen Bekannten – da hatte Langeweile keine Chance.
Am
nächsten Morgen nach dem Frühstück die nette Überraschung
der Wettergötter: es schien nicht regnen zu wollen. So verteilten
sich die ca. 30 LiegeradlerInnen auf zwei Gruppen mit unterschiedlichen
Zielen. Unter Leitung von Claudia radelte die eine Gruppe Richtung
Ettenheim mit anschließender Führung durch eine Synagoge,
während die zweite Gruppe von Sepp angeführt Richtung Elsaß rollte
und den Rhein-Rhone-Kanal unter die Räder nahm. Beide Gruppen
genossen die Fahrt und das anschließende Mittagessen, das den
Abschluß dieses gelungenen Wochenendes bildete.
Die
Frage der Ortenauer, ob es so eine Veranstaltung wieder geben sollte,
wurde von den TeilnehmerInnen eindeutig mit „ja“ beantwortet
und so freuen wir uns jetzt schon auf das Jahr 2007 und die 4. Badischen
Liegeradtage.
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Text: Michaela Lüther |
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Kontakt |
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